Im
Rahmen des Ferienprogramms "Laufenburger-Kinder-Sommer", kurz LaKiSo,
hat nach einjähriger Pause die Jugendfeuerwehr Laufenburg zu einem
Tag bei der Feuerwehr eingeladen.
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Kinder aus den verschiedenen Stadtteilen von Laufenburg erschienen
kurz vor neun Uhr am Feuerwehrhaus Brunnenmatt, wo bereits die Feuerwehrmitglieder
Patrick Beck, Heiko Bernauer, Michael Berger und Markus Rebholz warteten.
Nach
einer kurzen Begrüssung führte Stadtkommandant Markus Rebholz in das
Thema "Feuerwehr" ein und wollte hierbei vieles von den Kindern über
Laufenburg und deren Feuerwehr und weitere wichtige Dinge wie z. B. den
Notruf wissen.
Michael
Berger demonstrierte was ein Feuerwehrmann im Alarmfall macht, welche
Schutzkleidung er hat und wie er diese anlegt. Nicht nur der Preis
sondern auch das Gewicht der Schutzkleidung beeindruckte die Kinder
sehr.
Dem
folgte eine Besichtigung des Feuerwehrhauses mit einem Rundgang durch
den Jugendfeuerwehrraum, Funkraum, Zentrale Atemschutzwerkstatt,
Zentrale Kleiderkammer und den Schulungs- und Aufenthaltsraum der Abt.
Laufenburg.
Dann
endlich wurde es praktisch. Die Kinder teilten sich in drei Gruppen
auf und für je eine
gute halbe Stunde wurde dann im Wechsel drei Stationen besucht. Hierbei
stellte der Leiter der Jugendfeuerwehr Michael Berger die Einsatzfahrzeuge
der Feuerwehr vor und zeigte das ein oder andere wichtige Gerät, dass
für die Kinder nicht immer leicht zu bedienen war.
Bei
Heiko Bernauer und Patrick Beck bekam man einen Einblick in die Geheimnisse
einer Rauchentwicklung in geschlossenen Räumen. Wie sich dort drin
die Feuerwehr bewegt und wie man sich als Privatmann verhalten sollte
war sehr lehrreich. Ein bei Einsätzen in verrauchten Räumen unverzichtbares
Atemschutzgerät mit Maske wurde den Kindern erklärt und jeder durfte
eine Nase voll Atemluft aus der Maske schnuppern.
Was
kann die Drehleiter alles und wie bediene ich sie beantwortete Markus
Rebholz. Die Kinder konnten unter Anleitung die Drehleiter bedienen,
über den ausgefahrenen Leiterpark laufen und natürlich im Korb einmal
die ganzen 30 Meter nach oben ausfahren.
Der
Vormittag schloss mit der immer wieder beeindruckenden Vorführung einer
Fettexplosion ab, deren Ursache und Vermeidung gründlich besprochen
wurde. Bis das gegrillte Essen fertig war, wurde die Mannschaftssportart
der Jugendfeuerwehr ausprobiert - Indiaca. Mit Arbeitsleinen, Feuerwehrfahrzeugen
und Verkehrsleitkegel richteten die Kinder rasch zwei Spielfelder ein,
auf denen dann um Punkte gekämpft wurde. Vom Sport sichtlich erschöpft
stärkte sich die ganze Gruppe beim gemeinsamen Essen in der Fahrzeughalle.
Gemeinsam
wurde alles aufgeräumt bevor es dann mit zwei Löschfahrzeugen an den
Andelsbach ging. Dort wurde dann ein richtiger Löschangriff vorgenommen.
Wasser wurde hierzu aus dem Rhein mit einer tragbaren Pumpe angesaugt,
Schläuche verlegt und Strahlrohre angeschlossen ehe dann die ersten
Wasserfontänen auf den Rhein hinaus zu sehen waren. Parallel hierzu
durften immer 4-5 Kinder eine Runde mit dem Feuerwehrboot fahren, dass
sein Liegeplatz am Andelsbachsteg hat.
Während
des ganzen Tages stellten die Kinder viele viele Fragen zur Feuerwehr,
die natürlich nicht unbeantwortet blieben.Pünktlich
um halb vier wurden wie am Morgen auf dem Hof angetreten. Alle waren
wohl auf, ein bisschen müde und hatten richtig Spass an der Feuerwehrarbeit.
Nun wurden die Kinder dann natürlich mit den Feuerwehrfahrzeugen nach
Hause gefahren.
In
der Hoffung bei dem ein oder anderen Kind die Lust später einmal bei
der Feuerwehr oder auch schon bald bei der Jugendfeuerwehr mitmachen
zu wollen konnten auch die Ausbilder des heutigen Tages nach ein paar
Aufräumarbeiten auch in ihren wohlverdienten Feierabend aus ihren Feuerwehruniformen
schlüpfen.
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