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LakiSo bei der Jugendfeuerwehr

am 04.08.2007

Im Rahmen des Ferienprogramms "Laufenburger-Kinder-Sommer", kurz LaKiSo, hat nach einjähriger Pause die Jugendfeuerwehr Laufenburg zu einem Tag bei der Feuerwehr eingeladen.

18 Kinder aus den verschiedenen Stadtteilen von Laufenburg erschienen kurz vor neun Uhr am Feuerwehrhaus Brunnenmatt, wo bereits die Feuerwehrmitglieder Patrick Beck, Heiko Bernauer, Michael Berger und Markus Rebholz warteten.

Nach einer kurzen Begrüssung führte Stadtkommandant Markus Rebholz in das Thema "Feuerwehr" ein und wollte hierbei vieles von den Kindern über Laufenburg und deren Feuerwehr und weitere wichtige Dinge wie z. B. den Notruf wissen.

Michael Berger demonstrierte was ein Feuerwehrmann im Alarmfall macht, welche Schutzkleidung er hat und wie er diese anlegt. Nicht nur der Preis sondern auch das Gewicht der Schutzkleidung beeindruckte die Kinder sehr.

Dem folgte eine Besichtigung des Feuerwehrhauses mit einem Rundgang durch den Jugendfeuerwehrraum, Funkraum, Zentrale Atemschutzwerkstatt, Zentrale Kleiderkammer und den Schulungs- und Aufenthaltsraum der Abt. Laufenburg.

Dann endlich wurde es praktisch. Die Kinder teilten sich in drei Gruppen auf und für je eine gute halbe Stunde wurde dann im Wechsel drei Stationen besucht. Hierbei stellte der Leiter der Jugendfeuerwehr Michael Berger die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor und zeigte das ein oder andere wichtige Gerät, dass für die Kinder nicht immer leicht zu bedienen war.

Bei Heiko Bernauer und Patrick Beck bekam man einen Einblick in die Geheimnisse einer Rauchentwicklung in geschlossenen Räumen. Wie sich dort drin die Feuerwehr bewegt und wie man sich als Privatmann verhalten sollte war sehr lehrreich. Ein bei Einsätzen in verrauchten Räumen unverzichtbares Atemschutzgerät mit Maske wurde den Kindern erklärt und jeder durfte eine Nase voll Atemluft aus der Maske schnuppern.

Was kann die Drehleiter alles und wie bediene ich sie beantwortete Markus Rebholz. Die Kinder konnten unter Anleitung die Drehleiter bedienen, über den ausgefahrenen Leiterpark laufen und natürlich im Korb einmal die ganzen 30 Meter nach oben ausfahren.

Der Vormittag schloss mit der immer wieder beeindruckenden Vorführung einer Fettexplosion ab, deren Ursache und Vermeidung gründlich besprochen wurde. Bis das gegrillte Essen fertig war, wurde die Mannschaftssportart der Jugendfeuerwehr ausprobiert - Indiaca. Mit Arbeitsleinen, Feuerwehrfahrzeugen und Verkehrsleitkegel richteten die Kinder rasch zwei Spielfelder ein, auf denen dann um Punkte gekämpft wurde. Vom Sport sichtlich erschöpft stärkte sich die ganze Gruppe beim gemeinsamen Essen in der Fahrzeughalle.

Gemeinsam wurde alles aufgeräumt bevor es dann mit zwei Löschfahrzeugen an den Andelsbach ging. Dort wurde dann ein richtiger Löschangriff vorgenommen. Wasser wurde hierzu aus dem Rhein mit einer tragbaren Pumpe angesaugt, Schläuche verlegt und Strahlrohre angeschlossen ehe dann die ersten Wasserfontänen auf den Rhein hinaus zu sehen waren. Parallel hierzu durften immer 4-5 Kinder eine Runde mit dem Feuerwehrboot fahren, dass sein Liegeplatz am Andelsbachsteg hat.

Während des ganzen Tages stellten die Kinder viele viele Fragen zur Feuerwehr, die natürlich nicht unbeantwortet blieben.Pünktlich um halb vier wurden wie am Morgen auf dem Hof angetreten. Alle waren wohl auf, ein bisschen müde und hatten richtig Spass an der Feuerwehrarbeit. Nun wurden die Kinder dann natürlich mit den Feuerwehrfahrzeugen nach Hause gefahren.

In der Hoffung bei dem ein oder anderen Kind die Lust später einmal bei der Feuerwehr oder auch schon bald bei der Jugendfeuerwehr mitmachen zu wollen konnten auch die Ausbilder des heutigen Tages nach ein paar Aufräumarbeiten auch in ihren wohlverdienten Feierabend aus ihren Feuerwehruniformen schlüpfen.

 

Bilder  
   
Auf die Fragen der Feuerwehr wussten viele schon eine Antwort Beeindruckt von der Ausrüstung eines Feuerwehrmannes
   
Ganz schön schwer so ein Gerät Auch auf dem Dach eines Löschfahrzeuges befinden sich wichtige Rettungsmittel
   
Die vermisste Person wurde von den Kindern nahezu "fachgerecht" aus dem Rauch gerettet Fazinierend war auch der Atemschutz
   
Der Rettungsweg über die Drehleiter wurde in der Waagrechten ausprobiert Dann ging es im Korb der Drehleiter nach oben
   
Ein bisschen Wasser und "puff" machte es Am Ende des Löschangriffs konnte aus zwei Rohren gespritzt werden
   
Sehr wichtig im Feuerwehrdienst sind auch das Beherrschen von Knoten Zur Erholung gab es eine Rundfahrt im Feuerwehrboot