Führerloses Boot treibt rheinabwärts

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Einsatzort Details

Laufenburg, Rhein
Datum 27.05.2015
Alarmierungszeit 19:54 Uhr
Einsatzbeginn: 19:58 Uhr
Einsatzende 20:43 Uhr
Einsatzdauer 49 Min.
Alarmierungsart Digitale Funkalarmierung
Einsatzleiter Julio Muñoz Gerteis
Mannschaftsstärke 14
eingesetzte Kräfte

Abteilung Süd
Fahrzeugaufgebot   Florian Laufenburg 1/11  Florian Laufenburg 1/19  Florian Laufenburg 1/79

Einsatzbericht

Nachdem die Leitstelle Waldshut das Kommando über Funkmeldeempfänger über ein führerloses Boot auf dem Rhein informierte, ließ Stadtkommandant die Bootsführer von THW und Feuerwehr sowie das Kommando des THW OV Laufenburg alarmieren.


Eine Fußgängerin auf dem sog. Tausendfüßler wurde während eines Spazierganges auf ein Sportboot aufmerksam, auf dem sich trotz Rufen und Schreien sich niemand aus dem Boot meldete. So informierte Sie folgerichtig die Behörden und setzte einen Notruf ab.


Kurz nach der Alarmierung setzte sich der Mannschaftstransporter mit Bootsführer Markus Rebholz und den „Matrosen“ Matthias Rebholz und Michael Rupp in Bewegung und fuhren zum Bootshaus, um dort das Feuerwehrboot in Einsatz zu bringen.

Unterdessen bezogen der Einsatzleitwagen mit Einsatzleiter Julio Muñoz Gerteis und dem THW Fachberater Hermann Bächle auf der alten Rheinbrücke Stellung.

Schon unmittelbar nach Ankunft des Einsatzleitwagens informierten Passanten die Einsatzkräfte, dass das vermeintlich führerlose Boot auf der Schweizer Seite beim Motorsportclub angelegt habe. Daraufhin wurde das Feuerwehrboot und die Schweizer Kantonspolizei dorthin beordert, um den Sachverhalt mit dem Bootsbesitzer zu klären. Der Mann ließ sich auf dem Rhein mit der Strömung bewusst abtreiben und hat sich gemütlich auf sein Boot gelegt, die Rufe der Fußgängerin hat er nicht gehört.

Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden, auch die Kameraden des THW, die ebenfalls zu ihren Booten am Andelsbachsteg geeilt waren, brauchten nicht mehr ausrücken.

{myshariff}